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SchwachPerfekt 
Montag, den 19. Januar 2009 um 12:49 Uhr

...in unserem Thailand. Vieles ist wie erwartet, manches etwas anders, ein paar kleine Pannen und Überraschungen hatten wir auch schon, aber ansonsten geht es uns prächtig. Nach sechs Nächten in Bangkok sind wir inzwischen seit vier Tagen auf unserer kleinen Trauminsel Koh Mak und fangen an das Inselleben in vollen Zügen zu genießen.

Also mal vorneweg: wenn wir nächstes Jahr nach Nepal wollen brauchen wir unbedingt einen Kurs mit dem Titel "Wie nehme ich nicht so viel Kram mit auf eine Reise?". Wir dachten ja wirklich, dass wir diesmal viel weniger Zeug dabei haben werden, immerhin brauchen wir ja im Gegensatz zum letzen Mal keine warmen Sachen. Aber weit gefehlt, spätestens seit unseren Ergänzungseinkäufen in Bangkok sind die Taschen prall gefüllt wie eh und je - und wir wissen irgendwie gar nicht so genau womit:) Nun gut, unsere Reiseplanung läuft eh immer mehr darauf hinaus, dass wir rund sechs Wochen hier am Strand bleiben, dann irgendwie ausreisen um ein neues Visum zu bekommen (sei es nach Laos, Kambodscha, Singapur oder sonstwo) und dann recht direkt nach Pai. Sprich wir müssen nicht sehr oft packen und das Zeug nicht oft spazieren tragen - das ist unsere einzige Hoffnung...:)

Ja, ansonsten waren wir ja in Bangkok diesmal nicht in der Khao San Road sondern in der Pratunam Gegend, quasi dem Haupt-Shopping-Zentrum. Unser Hotel, das Citin Pratunam war dank toller Internetangebote auch relativ günstig: sonst haben wir in Bangkok immer ca. 800 Baht (ca. 17 Euro) gezahlt, ohne Frühstück und für ein winziges Zimmer ohne vernünftiges Bad oder sonstigen Komfort. Jetzt haben wir fünf Euro mehr gezahlt, hatten ein recht gutes Frühstück mit großer Auswahl, eine für unsere Bedürfnisse viel bessere Lage und einen Traum von einem Zimmer: tolle Dusche mit riesigem Tropenduschenkopfdingsda, super bequemes Bett und total schön und modern eingerichtet. Alles in allem sehr empfehlenswert!:)

Beim shoppen hat sich gezeigt, dass wir uns inzwischen schon viel besser in Bangkok auskennen als früher. Es gibt gerade in der Gegend Pratunam mit dem so benannten Markt und dem Platinum Einkaufszentrum zwei der größten Großhandelsmärkte Bangkoks. Das heisst erstens, dass die Ausgangspreise relativ fix sind (und keine utopischen Farrangpreise, bei denen man dann extrem handeln MUSS um nicht der Dumme zu sein) und zweitens, dass man ab drei oder vier Stück automatisch den Großhandelspreis bekommt, der teilweise bis zu 50% billiger ist. Das bedeutet, Vici hat hochwertige Kleider und so für unter 5 Euro bekommen, Chris Badehosen für 4 Euro in toller Qualität usw. Also wer mal nach Bangkok zum shoppen fährt, wir geben gerne Tipps!:)

Ach ja, etwas zum Wetter in Thailand. Wir haben Bangkok noch nie so angenehm erlebt, eher trockene Luft, tagsüber angenehm um die 30 Grad und nachts fast schon kühle 20. Sonst hatte die Stadt ja immer etwas von einer Open-Air-Sauna. Und auch hier am Meer ist es nicht zu heiss mit 31 Grad und Brise, der Vici ist es teilweise schon fast zu kühl - aber das muss man in diesem Zusammenhang nicht zu ernst nehmen!:)

Neben den Pflichteinkäufen hat aber ein etwas ausserplanmässiger Einkauf unser Budget belastet: gleich in der ersten Nacht hat sich gezeigt, dass unser guter alter Laptop nicht mehr mit uns reisen will. Ganz überraschend kam das nicht, also war der Entschluss den Kauf eines neuen etwas vorzuziehen schnell gefasst. Ein paar Tage später stand ein neues Apple Macbook in unserem Zimmer, allerdings mit englischer Tastatur, auf die zusätzlich so lustige thailändische Zeichen aufgedruckt sind:) Und weil einen die englische Tastatur (keine Umlaute, andere Anordnung von y und z, andere Anordnung der Satzzeichen...) in den Wahnsinn treibt bekommt die Kiste vor unserer Heimreise noch eine deutsche Tastatur verpasst, ist schon bestellt. Ist natürlich schon cool, das neue Teil, Chris ist also nicht nur traurig, dass der alte nicht mehr so wollte wie er sollte und inzwischen in einem Paket mit so einigen Klamotten auf dem Weg nach Hause ist - was auch dringend nötig war, siehe das oben beschriebene Problem unseres vielen Gepäcks:)

Ja, ansonsten waren wir viel und vor allem lecker essen und haben uns zwei mal massieren lassen, sehr angenehm nach der langen Pause.:) Nach insgesamt sechs Nächten war es dann aber gut mit Bangkok und wir haben uns auf den Weg gemacht nach Koh Mak, der kleinen Trauminsel auf der wir bei der letzten Reise bereits ein paar Wochen waren. Der Transport verlief auch reibungslos und nach knappen sieben Stunden waren wir dann auch da. Wir hatten schon ein Zimmer für die ersten vier Nächte gebucht, worüber wir dann auch recht froh waren, denn wir dachten eigentlich schon, dass aufgrund der politischen Situation in Thailand eher wenig los sein wird - aber die Insel ist voll. Auch in Bangkok kann man nicht von gähnender Leere sprechen und so zeigt sich, dass es doch sehr viele Leute gibt, die sich nicht von der Panik schürenden Presse verwirren lassen.

Koh Mak ist eigentlich wie wir es in Erinnerung hatten, zwei Unterkünfte sind dazu gekommen aber der eigentliche Schrecken kam, als wir uns am nächsten Tag auf den Weg machten, eine Unterkunft für die nächsten Wochen auszusuchen.  Wir sind dann auch zum Ao Kao Resort gegangen, wo wir letztes Jahr waren und hatten davon geträumt einfach den gleichen Bungalow zu nehmen wie beim letzten Mal - aber die haben einfach umgebaut ohne uns zu fragen, ein paar neue gebaut und wo unser Haus stand ist jetzt nix mehr, einfach weg - tragisch, oder?:) Nun gut, wir haben uns dann weiter umgeschaut und einen netten Bungalow im Monkey Resort gefunden, einer lustigen Ansammlung verschiedener Bungalows. Unser Häuschen ist mit Meerblick und nur durch eine Rasenfläche vom Strand getrennt, was auch Vorteile hat, wenigstens ist man auf der Wiese nicht dauernd voller Sand!:) Aber seht selbst, das sind ein paar Bilder davon.

Bungalow im Monkey Resort Bungalow im Monkey Resort Bungalow im Monkey Resort
Bungalow im Monkey Resort Bungalow im Monkey Resort Bungalow im Monkey Resort

Einziger Wehrmutstropen ist, dass wir wegen der starken Auslastung erstmal nur für drei Wochen in dem Zimmer bleiben können, dann müssen wir für zwei Nächte in ein anderes ohne Meerblick und dann können wir wieder für die restliche Zeit nach vorne, wahrscheinlich nochmal zwei oder drei Wochen. Ihr seht, wir wollen lange am Meer bleiben und viel entspannen, immerhin waren wir bei der letzten Reise in sechs Monaten nur knapp einen am Meer!:)

Ja, das wäre jetzt in Kürze das bisher Erlebte. In der Galerie gibt es auch die ersten Bilder, wobei die Bilder vom Steg im Sonnenuntergang den Unterschied von der alten Kompaktkamera zu der neue, doch wesentlich besseren Spiegelreflexausrüstung deutlich machen dürften, oder?:) Da haben wir ja auch viel mehr Gepäck dabei als früher, aber in dem Fall lohnt es sich wenigstens... findet Chris zumindest!:)

In diesem Sinn genießen wir weiter das schöne Wetter, die Ruhe und den Strand und leben in den Tag hinein, bis uns nach was anderem ist...